Liefer- und Geschäftsbedingungen

Vorabinformation

Bei einer Beschichtung handelt es sich um einen Auftrag auf den Untergrund, der sich den vorhandenen Gegebenheiten anpasst. Somit ist ein in der Oberfläche ungleichmäßig erscheinender Boden nicht immer zu vermeiden. Um ein deutlich besseres Ergebnis zu erzielen, ist vorab eine Kratzgrundierung (Ausgleichsschicht) vorzusehen, deren Stärke von der Beschaffenheit des Untergrundes abhängt! - Siehe hierzu auch Punkt 13)

Zur weiteren Information

1) Die von uns gegebene Gewährleistung umfaßt nur die von Ihnen bestellten und von uns ausgeführten Arbeiten. Verdeckte Bausubstanzmängel, sowie Schäden, die durch mechanische Einwirkungen oder durch grobfährlässige sowie vorsätzliche Handlungen im Gebrauch der Fläche entstanden sind, fallen nicht in unsere Gewährleistungspflicht. Änderungen des Auftragen bedarfen in jedem Falle der Schriftform.

2) Die Raumtemperatur bei Bodenlegearbeiten mit Flüssigkunststoffen darf während der gesamten Verlegedauer 16 Grad Celsius nicht unterschreiten. Die Restbodenfeuchte auf Untergründen darf bei den Verlegearbeiten nicht mehr als 4 % betragen.

3) Die Beheizung der Räume, der Licht- und Strombedarf, für Kugelstrahlarbeiten 380 V/ 35 Amp.,der Baustelle ist bauseits zu stellen und sicherzustellen. Ebenso wird bauseits die Zugänglichkeit der zur Arbeitsaussführung notwendigen Räume gewährleistet und dem Fertigstellungshergang angepaßt. Der Auftraggeber hat die Baustelle gegen Wassereindringung abzusichern.

4) Berechnungen erfolgen nach vereinbartem Festpreis, bzw. nach prüffähigem Aufmaß, oder nach belegbarem Aufwand entsprechend der Baustellenabsprache. Festpreise sind immer nur an den ausgewiesenen bzw. den vereinbarten Aufwand gebunden. Mehrleistungen sind zusätzlich immer separat abzurechnen.

Zahlungsmodalitäten

5) Aufträge bis EUR 50.000: Bei Auftragsvergabe werden 30 % der vorläufigen Gesamtrechnungssumme zuzgl. gesetzlicher Mehrwertssteuer, als Vorauszahlung für die Materialbereitstellung fällig. Weitere 30 % der Gesamtstumme sind bei Arbeitsbeginn zu zahlen. Die restlichen 40 % nach Fertigstellung, Abnahme und Rechnungslegung innerhalb 8 Tagen.

Aufträge ab EUR 50.000: Bei Auftragsvergabe werden 50 % der vorläufigen Gesamtrechnungssumme zuzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer, als Vorauszahlung für die Materialbereitstellung fällig. Weitere 40 % der Gesamtsumme sind bei Arbeitsbeginn bzw. Baufortschritt zu zahlen. Die restlichen 10 % nach Fertigstellung, Abnahme und Rechnungslegung innerhalb 8 Tagen.

Diese Schlußabrechnung ist zahlbar sofort, ohne Abzug. Vertragsinhalt ist, daß bei Überschreitung des Zahlungszieles jeweils nur eine außergerichtliche Mahnung erfolgen muß, bevor gerichtliche Schritte möglich werden.

6) Wir bitten, die vertraglich vereinbarte Anzahlung rechtzeitig vor Arbeitsbeginn vorzunehmen. Ferner erfolgt der Arbeitsbeginn erst nach Zahlung der beigefügten zweiten Teilrechnung, bzw. wie vertraglich vereinbart. Durch fehlende Zahlungen entstehende Wartezeiten unserer Mitarbeiter, sind vom Auftraggeber zu übernehmen und werden nach Beendigung der Arbeiten separat berechnet und in Rechnung gestellt. Ebenso sind die Kosten für Räumungsarbeit, falls die zu beschichtende Fläche nicht freigeräumt ist, zu übernehmen. Die Rechnungslegung hierzu erfolgt ebenso nach Beendigung der Arbeiten.

7) Ein Sicherheitseinbehalt ist nicht vereinbart und wird von uns auch grundsätzlich nicht gewährt.

8) Grundsätzlich behalten wir uns eine Bedarfsposition offen. Nach den Vorarbeiten können Schäden sichtbar werden, die vorher nicht zu erkennen waren und die unser Angebot nicht enthalten kann. Die Mehrarbeiten werden separat angeboten und erst nach Absprache und Zustimmung des Kunden durchgeführt. Bis zur Zustimmung werden die Arbeiten eingestellt. Die Bezahlung der Mehrkosten erfolgt in der Regel über die Schlußrechnung.

9) Die technischen Daten, welche wir im Angebot niederschreiben, beinhalten den Besichtigungszustand und sind vom Kunden im Auftragsschreiben zu berichtigen, sofern diese bis zum Ausführungszeitpunkt verändert werden. Diese Änderungen sind uns spätestens 8 Tage vor dem Fertigstelldatum bekannt zu geben. Bei Unterlassung derartiger Änderungsmitteilungen erheben wir Ausfallansprüche, die näher definiert und mit der Schlußrechnung abgerechnet werden.

10) Wir bieten Beschichtungen angepaßt an RAL Farbtönen an. Leichte Farbabweichungen sind bei der Herstellung allerdings nicht völlig auszuschließen.

11) Bei mehreren Bauabschnitten kann es zu Farbabweichungen kommen. Wir empfehlen daher in solchen Fällen, daß Material für alle Bauabschnitte einmalig zu bestellen und zu bezahlen , und die gelieferte Ware trocken und frostfrei, bei ca 20 Gad Celsius zu lagern. Ferner weisen wir darauf hin, daß sollten die Arbeiten terminiert sein, und bauseits 14 Tage vor Arbeitsbeginn verschoben werden, ist dies nur gegen eine Aufwandpauschale von EUR 250 pro Tag +Mwst. möglich.

12) Bei Arbeitsbeginn hat der Auftraggeber dafür zu sorgen, daß der Abfall, durch evtl. Fräs-, Kugelstrahl - oder Schleifarbeiten in einem geeigneten Container entsorgt werden kann. Die anfallenden Kosten hierfür übernimmt der Auftraggeber. Die Positionen Vorarbeiten beinhalten immer nur den Fräs-, Kugelstrahl-, oder Schleifgang für einmalige Bearbeitung der Fläche. Bei starker Verunreinigung ist daher ein zweiter Arbeitsgang erforderlich, den wir separat in Rechnung stellen.

Technische Informationen zu Bodenbeschichtungen mit selbstverlaufenden Kunststoffen

13) Alle Beschichtungen, die von uns nicht als Mörtelsysteme bezeichnet werden und Fertigdicken zwischen 1,0 und 5,0 mm aufweisen, bestehen aus einem selbstverlaufenden Kunststoff, der mit einem Werkzeug aufzutragen ist, welches nur die gleichmäßige Verteilung pro Quadratmeter gewährleistet, bzw. die tiefen Unebenheiten, wie Löcher und Risse bedingt schließt. Wellen oder Beulen im Boden übernimmt dieser Belag nur teils und füllt nur im gewissen Umfang die Wellentäler. Auf unebenen, alten Böden, bleibt immer zu erwarten, daß kein absolut glatter Belag erreicht wird, da sich der Kunststoff dem vorhandenen Grund anpaßt, durch die notwendige Verlegetechnik die Schichtdicken im einmaligen Überzug nicht stärker sein können und ferner das Material durch die Eigenbewegung während der ersten zwei Trockenstunden nur bedingt nachglättet. Desweiteren hinterläßt die glänzende, saubere und neue Fläche zunächst den Eindruck größerer Unebenheiten als der stumpfe Altbelag. Um eine eine bessere Oberflächenglätte zu erreichen, muß der Arbeitsgang entweder mit weiterem Material, einmal oder mehrfach wiederholt werden, oder eine andere Glätteschicht zwischengelegt werden. Auch durch, zur Verlegung notwendige Fräs- und Kugelstrahlvorarbeiten, können Unebenheiten bei schon defekten Untergründen entstehen, welche somit solche Erscheinungen bei der Sanierung selbst auftreten lassen. Wir weisen darauf hin, daß Randbereiche, die mittels Acryl oder Silikon versiegelt wurden, alle 2 Jahre zu überprüfen bzw. erneuern sind.

Technische Informationen zu Mörtelsystemen

14) Unsere Zwischenlagen bezeichnen wir als Mörtel oder Nullspachtelungen. Die bestehen aus 2-komponentigen Kunstoff-Bindemitteln und mineralischen Füllstoffen, wie Quarzsand und/oder Quarzmehl und werden im Einmalverfahren aufgebracht, oder getrennt im Nachfüllverfahren zur Ausführung kommen.

15) Gemäß Herstellerrichtlinien weisen wir darauf hin, daß folgende Richtwerte zur Nutzung und Aushärtezeit zu beachten sind, sofern die unter Pos. 2) genannten Punkte während der gesamten Aushärtezeit beachtet werden. Angaben je nach Witterung:

Beschichtung begehbar: nach 1-2 Tagen
Beschichtung belastbar: nach 3-5 Tagen
Beschichtung völlig ausgehärtet: nach 7-14 Tagen

16) Die Verträge werden gemäß VOB geschlossen. Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Parteien ist Detmold.